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Infektionskrankheiten sind auch weiterhin Haupttodesursache weltweit.
Fast ein Drittel aller durch Infektionskrankheiten verursachten Todesfälle werden von den "Großen Drei", AIDS, Malaria und Tuberkulose hervorgerufen.

Einerseits treten in jüngster Zeit neue Krankheitserreger in Erscheinung, deren immense soziomedizinische Bedeutung bereits gesichert (z. B. Helicobacter) oder naheliegend (z. B. Chlamydien) ist.

Impfstoffe gegen alle diese Erreger sind bisher nicht verfügbar. Die Möglichkeiten traditionell entwickelter Impfstoffe sind aber weitgehend ausgeschöpft. Andererseits befindet sich die Entwicklung neuer Antibiotika und Chemotherapeutika im steten Wettstreit mit der Ausbreitung von Erregerresistenzen. Die interdisziplinäre Erforschung der molekularen und zellulären Grundlagen von Infektionen ermöglicht die gezielte Entwicklung neuer therapeutischer und prophylaktischer Maßnahmen.

Die grundlegende Erforschung von Infektionsprozessen vermag daher nicht nur grundlegende Fragen der Biomedizin zu klären, sondern auch ihren Beitrag zu gesundheitspolitisch wichtigen Problemen der Zukunft zu leisten.

 
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