Aktuelles

Der Aryl-Hydrokarbon-Rezeptor erkennt, wenn die Menge an Bakterien so stark zunimmt, dass sie für den Körper gefährlich wird mehr

Eine hungrige Mücke ist kein guter Wirt für Malariaparasiten. Das Forscherteam um Elena Levashina am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin konnte zeigen, dass sowohl Moskitos als auch die Parasiten die gleichen Ressourcen für ihre Vermehrung nutzen. mehr

Matthieu Domenech de Cellès leitet seit Oktober die neue Forschungsgruppe „Infectious Disease Epidemiology“ am MPIIB. Für seinen Forschungsansatz will der Mathematiker Modelle entwickeln um zu ergründen, wie individuelle Infektionsmechanismen zu einer Infektionsdynamik auf Populationsebene beitragen. Matthieu Domenech de Cellès sprach mit uns über seine ersten Wochen am MPIIB, seine zukünftigen Forschungspläne und die Bedeutung flächendeckender Impfungen im Kampf gegen Infektionskrankheiten. mehr

Immunreaktion löst Organschäden bei Malaria aus mehr

Das Epithel des Darms stellt die Barriere zwischen dem Organismus und der Umgebung dar und ist somit verschiedenen schädigenden Einflüssen ausgesetzt. Eine schwere Schädigung, z.B. durch eine bakterielle Infektion oder toxische Substanzen, kann jedoch die Epithelfunktion einschränken. Während sich viele Patienten schnell erholen, nimmt die Erkrankung bei manchen einen chronischen oder gar tödlichen Verlauf. Es ist daher wichtig zu verstehen, durch welchen Mechanismus ein geschädigtes Epithel normalerweise repariert wird. Ein Team aus Forschern der Charité-Universitätsmedizin in Berlin und des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie zeigte nun, dass sich das Epithel des Dickdarms selbst dann noch erholen kann, wenn alle Stammzellen und alle sich teilenden Zellen im Zuge einer Kolitis verloren gehen – und zwar indem die verbliebenen differenzierten Zellen zu Stammzellen umgewandelt werden. mehr

Der Zusammenhang zwischen Tumorviren und Krebserkrankungen ist dank der Entdeckung krebsauslösender viraler Gene im Erbgut der entstandenen Krebszellen unbestritten. Obwohl vieles darauf hinweist, dass manche, insbesondere chronische, Bakterieninfektionen ebenfalls Krebs auslösen können, ist die Beweisführung hier sehr viel schwieriger. Um solche Kausalitäten aufzuzeigen und in einer internationalen Expertenrunde zu beleuchten organisiert Thomas Meyer gemeinsam mit Thomas Rudel und Jacques Neefjes diesen Workshop. Es besteht noch die Möglichkeit, sich für einen Kurzvortrag zu bewerben; Einreichungsfrist für Abstracts ist der 30. September. http://meetings.embo.org/event/19-bacterial-infection mehr

Wenn Bakterien langlebige Stammzellen in den Magendrüsen schädigen, kann dies zur Entstehung von Krebs führen. Forscher des MPI für Infektionsbiologie und der Charité - Universitätsmedizin in Berlin haben nun gezeigt, dass Magenstammzellen sich aktiv gegen Bakterien verteidigen können. mehr

Ein Interview mit Elena Levashina zum Stand der Malariaforschung mehr

Bedrohter Planet

19. April 2019

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewerten die Entwicklungen, die dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen zufolge das Leben auf der Erde massiv verändern werden mehr

Interview mit Elena Levashina zum Einsatz genetisch veränderter Moskitos gegen Malaria mehr

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