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Publikationen

Zelluläre Mikrobiologie

Krankheitserreger und Immunsystem – ein Wechselspiel

Unsere Arbeitsgruppe geht von der Hypothese aus, dass der Vielzahl von Krankheiten nur eine begrenzte Zahl von Signalwegen zugrundeliegt. Wir forschen daher an sehr verschiedenen Erkrankungen, die entweder durch eine Infektion oder einen endogenen Stimulus ausgelöst werden.

Inflammasom

Das Inflammasom ist ein Proteinkomplex, der in Immunzellen als Reaktion auf eine Infektion, eine Gewebsschädigung oder ein anderes Gefahrensignal gebildet wird. Je nach Art des Auslösers ist das Inflammasom unterschiedlich zusammengesetzt und führt zu einer Entzündungsreaktion. Wir versuchen durch unsere Forschung zu verstehen, wie das Immunsystem Gefahren misst und seine Antwort bei Infektionen und degenerativen Krankheiten entsprechend anpasst. (Bärbel Raupach, Sebastian Virreira-Winter)

Neutrophile und NETs

Neutrophile machen beim Menschen den Hauptteil der weißen Blutkörperchen aus. Diese Immunzellen haben viele Strategien, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Uns interessiert vor allem die Bildung von Neutrophil Extracellular Traps (NETs). Diese netzartigen extrazellulären Strukturen bestehen aus Chromatin und spezifischen Proteinen und werden von Neutrophilen infolge eines speziellen Zelltodprogramms gebildet . Mit NETs können auch vergleichsweise große Mikroorganismen wie zum Beispiel Pilze eingefangen und abgetötet werden. Allerdings können NETs auch Autoimmunreaktionen auslösen. (Borko Amulic, Falko Apel, Garth Burn, Andrey Fadeev, CJ Harbort, Elaine Kenny, Lorenz Knackstedt, Gerben Marsman, Paul Morath, Gabriel Sollberger)

Immunität und Entwicklung

Eukaryotische Organismen verpacken ihre genetische Information in Chromatin. Dabei wird DNA um Histone herum aufgewickelt. Interessanterweise haben Histone eine Doppelfunktion: Einerseits regulieren sie die Expression von Genen, indem sie die Kondensation der DNA kontrollieren; andererseits spielen sie durch ihre antimikrobiellen Eigenschaften eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr. Wir verwenden Drosophila melanogaster als Modellorganismus, um die antimikrobiellen Eigenschaften von Histonen in der Evolution zu untersuchen und ihre regulatorische Rolle bei der Entwicklung eines vielzelligen Organismus zu verstehen. (Florian Grüblinger, Alf Herzig, Katharina Kawall, Holly Stephenson, Robert Streeck, Thea Tilley)

 
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